Lulu Schmidt

„I AM NOT ME, please believe me!“ – Als One-Woman-Orchester vereinigt die Multiinstrumentalistin (Stimme, Klavier, Geige, Elektronik, interaktive Drumpads) stets Gegensätze: Musikalisch, textlich, sowie in der Wahl der Produktionsmittel. Musikalisch baut sie Brücken, die von Klassik über Elektronik und Pop bis hin zu Noisefetzen reichen, und die beim Hören mitunter katharsische Rauschzustände verursachen, die von der Lust zu tanzen abgelöst werden. Das erklärt, warum Lulu mehrere Zielgruppen vereint und sowohl im Radio wie auch im Club und im Kunst/Museumskontext stattfindet. Sie kokettiert mit der inneren Zerrissenheit, die wir auf der Suche nach der „perfekten“ Version unseres Selbst erleben. So beschwört Lulu auf der Bühne einerseits den schillernden Glamour des Zauberhaften und liefert sich auf der Suche nach dem idealen Selbstbild gleichzeitig bewusst der Zerbrechlichkeit im Scheitern aus.

Im Vorfeld zum Album im Dezember 2016 erschien in Kooperation mit Schlindwein die Single & Video „Beautiful Day“, der als Titelsong für den Kinofilm „Fucking Berlin“ ausgewählt wurde und auf Spotify innerhalb der ersten fünf Wochen über 140000 Klicks erreichte.

Umgesetzt werden die aktuelle EP Let Me Go (VÖ 6.4.17) und das Album BiPopularity (VÖ Herbst 2017) zwischen Wien, Waldviertel und Berlin: In einem Scheunenstudio in einem alten Weingut in Strazing (bei Krems), in Wien, und in den R.O.T Studios Berlin in Kooperation mit Musikern aus beiden Städten.

Von Anfang an entwickelt Lulu, die aus der bildenden Kunst stammt (Meisterschülerin von Rebecca Horn) spannende, Licht, Bühnenbild und Kostüm umfassende Livekonzepte.