(c) Ferdinand Glück

Visuals in Kooperation mit sound:frame

2018 programmiert sound:frame bereits zum dritten Mal die visuelle Live-Bespielung des Electric Spring. Als Bühnenbild dient diesmal eine Mapping-Installation der Crew Hand mit Auge, die neben einer speziellen Leinwand-Formation auch die Architektur der Halle E miteinbezieht.

sound:frame wurde durch das gleichnamige Festival bekannt, das von 2007 bis 2016 jährlich stattfand und Wiens Status als Hauptstadt der audiovisuellen Kunst mit prägte. Seit 2017 besteht sound:frame als Agentur für audiovisuelle Kunst und in Form der sound:frame PROJECTS weiter und versteht sich dabei als Plattform für die Vernetzung internationaler KünstlerInnen unterschiedlicher Disziplinen sowie als Nährboden für künstlerische, theoretische Ideen und interkreative Konzepte.

Donnerstag, 12. April 2018

Am Donnerstag wird die Mapping-Installation von den Visualisten MONOCOLOR (MNCLR), Ferdinand Glück + Jürgen Haghofer (GLOW) live bespielt.

MONOCOLOR (MNCLR) ist ein audiovisueller Künstler aus Wien. Er erforscht die Schattenbereiche zwischen Bild und Ton in installativen und performativen Arbeiten. Neben audiovisuellen Performances und Live Visuals arbeitet er auch an Klang-, Video- und Lichtinstallationen. Für seine organischen, fließenden und dynamischen Bildwelten macht er stark von generativen Prozessen und Echtzeit-Grafik gebrauch. Derzeit studiert er Digitale Kunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien.

Die beiden Visualisten Ferdinand Glück + Jürgen Haghofer (GLOW) zeichnen gemeinsam für die Visualisierung der GLOW Reihe verantwortlich. Der Wiener Visualist Ferdinand Glück überzeugt durch fein abgestimmte Visualisierungen zwischen filigraner Abstraktion und grellem, visuellen Statement und überträgt seine Visualisierungen in dreidimensionalen Mappings auf räumliche Strukturen. Jürgen Haghofer ist vor allem als Grafikdesigner aktiv und überträgt seinen minimalistisch, ausgefeilten Stil in seinen Live-Shows auf das Bewegtbild. Der Stil der beiden VJs ist vor allem mit einem starken Wunsch nach geometrischen Herausforderungen verbunden. Ihr Fokus liegt auf dem Programmieren grafischer Tools und dem Schaffen von audio-responsivem Content. Dabei kombinieren sie etwa Quartz Composer mit den aktuellsten VJ Softwares.

Freitag, 13. April 2018

Am Samstag bespielen Hand mit Auge + MANA ihre Mapping-Installation selbst live. Man kann sich auf abwechslungsreiche visuelle Stimmungen und Bildwelten zwischen sound-reaktiver Abstraktion und experimental-filmischer Ästhetik freuen.

Hand mit Auge (HMA) ist eine neue Bewegung im Bereich transmedialer Ausdrucksformen. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Visualisierungsprozesse, Projektionskunst, Installationen und grafische Experimente. Der Akt der Visualisierung orientiert sich am gleichnamigen neurologischen Prozess im Gehirn. Er ist oft abstrakt, spontan, narrativ, biographisch sowie körperhaft und auf eine bestimmte Art surreal.