Erste Acts und Kooperationen für Electric Spring 2019

Zum bereits fünften Mal findet am Donnerstag 25.04. und Freitag 26.04. das Electric Spring Festival statt. Unter dem Motto „What the People Want“ stehen diesmal Musikacts wie Kids n Cats, salute, Euroteuro, Keke, Kinetical & P.tah, T-Ser, DJ Resista oder Hanna auf dem Programm. Kuratiert wird das Festival von Dalia Ahmed und findet in Kooperation mit der Stadt Wien, dem Verein „Wien macht Kultur“, dem frei_raum Q21 exhibition space der Kunsthalle Wien und der Halle E+G statt. Den Auftakt an beiden Tagen bilden Konzerte im MQ Haupthof, der Eintritt zu sämtlichen Veranstaltungen ist frei.

Das Frühlingsfestivals wird nach Thomas Heher, Katharina Seidler, ETEPETETE und Therese Terror dieses Jahr von DJ, Journalistin und Radiomoderatorin Dalia Ahmed kuratiert. Dalia Ahmed ist schon lange in Wiener Club- und Kulturkontexten aktiv und hat sich neben ihrer Tätigkeit als Journalistin in den letzten Jahren auch als DJ einen Namen in der Szene gemacht. Seit 2017 ist sie außerdem mit ihrer wöchentlichen Musiksendung „Dalia’s Late Night Lemonade“ auf FM4 zu hören. Eine Show, die das Subversive aber auch das einende Moment im Pop, im Hip Hop und in unterschiedlichen Formen der kontemporären Underground-Clubmusik sucht.

Diese Herangehensweise überträgt sie auch auf die Programmierung des „Electric Spring“ 2019: „Laute, leise, experimentelle, aber auch eingängige Töne sollen präsentiert und gemeinsam zelebriert werden“, verrät die Kuratorin. Ihr Motto für das diesjährige „Electric Spring“ ist: „What the People Want“ – Wir sind viele, wir sind laut, wir sind Wiens und Österreichs Musikszene. „Es erwartet uns ein Line up mit Fokus auf das Viele. Das viele Unterschiedliche. Das viele Andere und das viele Marginalisierte. Auf den Bühnen inmitten des MQ werden KünstlerInnen auftreten, die mit unterschiedlichsten Herangehensweisen subversive aber auch explizite, gesellschaftliche und künstlerische Gegenentwürfe zum Status Quo präsentieren. Entstehen soll dabei ein zweitägiges Festival, das allen Ohren und Augen offen steht!“, so Dalia Ahmed über die musikalische Programmierung.

Wie jedes Jahr kooperiert die Kunsthalle Wien auch heuer wieder mit dem „Electric Spring“, dieses Jahr mit der Ausstellung „Peter Friedl. Teatro“ (bis 09.06.). Peter Friedls facettenreiche Arbeiten und Projekte – durchwegs heterogen in Bezug auf Medium, Stil und Bedeutung – werden immer wieder als exemplarische Vorschläge und Lösungen für ästhetische Probleme eines politischen und historischen Bewusstseins herangezogen. Auf der Suche nach neuen narrativen Paradigmen erforschen sie die Konstruktion und die Grenzen von Repräsentation. Die Ausstellung in der Kunsthalle Wien konzentriert sich auf eine Reihe wiederkehrender Themen in Friedls Œuvre: die Vorstellungen von Modell, Sprache, Übersetzung, Theatralik. Während dem Festival kann die Ausstellung jeweils von 19 bis 22h bei freiem Eintritt besucht werden.

Zudem gibt es auch wieder eine Zusammenarbeit mit dem frei_raum Q21 exhibition space. Jeder Art von Tanzen liegt eine bestimmte Symbolik zu Grunde und ist Ausdruck der jeweiligen Kultur und Zeit. Ist Tanzen in Zeiten der Krise daher ausdrucksstärker? Und aus welchen Gründen wird getanzt? Können Stadtteile oder ganze Städte durch Clubs oder Dance Floors wiederbelebt werden? Wie werden alte Riten mit der Vorstellung von sicheren Räumen, sozio-politischen Dringlichkeiten in Zeiten sich verändernder politischer Verhältnisse verknüpft? Mit diesen und anderen Fragen rund um das Thema Tanzkultur beschäftigt sich die Ausstellung „Dance of Urgency“ (bis 01.09.), kuratiert von Bogomir Doringer. Im Rahmen von „Electric Spring“ ist die Ausstellung bis 22 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

Einen kurzen Vorgeschmack auf die verschiedenen Acts gibt es in unserem Trailer. Weitere Informationen findet ihr außerdem in unserem Facebook-Event.